Andreas Weinreich

Steuerberater und Rechtsanwalt

Fachanwalt für Steuerrecht

Testamentsvollstrecker

Landwirtschaftliche Buchstelle

Gottlieb-Daimler-Straße 5, 88696 Owingen

Tel.: 07551/ 834 84-10

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Interessante Links


Wir empfehlen Ihnen, dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung für alle Ihre zu entrichtenden Steuern zu erteilen.
Das Finanzamt bucht am entsprechenden Fälligkeitstag die Steuerschuld ab. Dadurch werden Säumniszuschläge vermieden. Unter dem obigen Link können Sie auf das SEPA-Einzugsermächtigungsformular der Finanzämter in Baden-Württemberg zugreifen. Damit die fälligen Beträge eingezogen werden können, muss das unterschriebene SEPA-Einzugsermächtigungsformular an das Finanzamt gesendet werden.
Zum Link

 


Unter diesem Link finden Sie das SEPA-Einzugsermächtigungsformular der Minijob-Zentrale. Lassen Sie die zu entrichtenden Arbeitgeberbeiträge, die Sie für Ihre/n Minijobber an die Minijob-Zentrale abführen müssen, abbuchen. Dadurch haben Sie den Kopf frei. Die SEPA-Einzugsermächtigung muss unterschrieben an die Bundes-Knappschaft gesendet werden.
Zum Link

 


Anwendungsbereich des Mindestlohngesetzes
Berechnung des Mindestlohns
Dokumentationspflicht der Arbeitszeit und Bereithaltung von Unterlagen

Nach § 1 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes - Mindestlohngesetz (MiLoG) ist jeder Arbeitgeber (auch in Privathaushalten) mit Sitz im In- oder Ausland verpflichtet, soweit er Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland beschäftigt, mindestens in Höhe des gesetzlichen Mindestlohnes ein Arbeitsentgelt zu zahlen. Für bestimmte Arbeitnehmergruppen ist der Mindestlohn jedoch nicht anzuwenden.

Bei dem Mindestlohn handelt es sich um einen Bruttolohn, der als Geldleistung zu berechnen und auszuzahlen ist. Die Entlohnung im Wege der Gewährung von Sachbezügen, also Leistungen des Arbeitgebers, die dieser als Gegenleistung für die Arbeitsleistung in anderer Form als in Geld erbringt z. B. (Firmen-Pkw), ist nicht zulässig.

Hinzu kommt die Pflicht zur Arbeitszeitdokumentation sowie die Bereithalte- und Aufbewahrungspflicht. Dies gilt für Arbeitgeber, die

1. Minijobber (450-Euro-Minijob) und kurzfristig Beschäftigte – außerhalb von Privathaushalten beschäftigen -

oder in den nachstehend genannten

2. Branchen

  • Arbeitnehmer in einer der im Baugewerbe,
  • im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe,
  • im Personenbeförderungsgewerbe,
  • im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe,
  • im Schaustellergewerbe,
  • bei Unternehmen der Forstwirtschaft,
  • im Gebäudereinigungsgewerbe,
  • bei Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen,
  • in der Fleischwirtschaft

beschäftigen. Die Aufzeichnungspflicht umfasst die tägliche Arbeitszeit (Beginn, Ende und Dauer) sowie Urlaubs- und Krankheitstage. Die Aufzeichnungen müssen spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages erfolgen. Die Arbeitszeitaufzeichnungen sind mindestens 2 Jahre lang aufzubewahren. Inzwischen gibt es auch bei der Aufzeichnungspflicht Erleichterungen. Aufzeichnungspflichtige Arbeitgeber brauchen für in ihrem Betrieb arbeitende Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern keine Arbeitszeiten mehr aufzeichnen. Ferner entfällt die Aufbewahrung der Unterlagen. Führen Sie Ihren Betrieb als juristische Person (z. B. als GmbH oder als AG) oder als rechtsfähige Personengesellschaft (z. B. oHG, KG), kommt es auf die genannten Beziehungen zu dem vertretungsberechtigten Organ oder Organmitglied (Geschäftsführer, Vorstandsmitglied) bzw. zum vertretungsberechtigten Gesellschafter an.

 

 
Sie möchten einen Minijobber, kurzfristig Beschäftigten oder eine Haushaltshilfe einstellen oder möchten einen solchen Job aufnehmen und suchen vorab nach Informationen? Dann sind Sie auf der Seite der Minijob-Zentrale richtig. Denn die Minijob-Zentrale informiert auf ihrer Seite über das Basiswissen zu Minijobs, Minijobs im gewerblichen Bereich und Minijobs im privaten Haushalt. Auch, wenn Sie bereits einen Minijobber, kurzfristig Beschäftigten oder eine Haushaltshilfe eingestellt haben, finden Sie auf der Internetseite der Minijob-Zentrale immer die neuesten Informationen. Die nachstehenden Themen sind nur ein kleiner Überblick, über das, worüber die Internetseite Informationen bereithält.

  • Unterscheidung zwischen geringfügig und kurzfristig Beschäftigten
  • Was ist das regelmäßige Arbeitsentgelt bei 450,- € Jobs
  • Mehrere 450,- € Jobs ohne versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung
  • 450,- € Minijob neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung
  • Versicherungspflicht in der Rentenversicherung?
  • Welche Beiträge sind für geringfügig entlohnte Beschäftigungen und kurzfristige Beschäftigungen zu bezahlen? (Beiträge zur Krankenversicherung, Rentenversicherung, Besonderheiten bei der Arbeitslosenversicherung usw., jeweils aus Sicht des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers)
  • Erläuterungen zum Meldeverfahren
  • Leistungsansprüche aus Minijobs, z.B. Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung
  • Ausgleichsverfahren für Arbeitgeber bei Krankheit oder Mutterschaft
  • Mindestlohn
  • Aufzeichnungspflichten

... und vieles mehr. Zum Link

 


Viele wissen nicht, dass für die Inanspruchnahme künstlerischer oder publizistischer Leistungen eine Sozialabgabe zu zahlen ist:

Für angestellte Künstler und Publizisten ist der Gesamtsozialversicherungsbeitrag an die zuständige Einzugsstelle abzuführen.

  • Für selbstständige Künstler und Publizisten ist die Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse zu zahlen.
  • Bemessungsgrundlage der Künstlersozialabgabe sind alle in einem Kalenderjahr an selbstständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte.


Unternehmer, die Leistungen selbstständiger Künstler oder Publizisten in Anspruch nehmen, müssen an dem gesetzlich geregelten Meldeverfahren teilnehmen.

Auf der Seite der Künstlersozialkasse können Sie als selbstständiger Künstler oder Publizist nachlesen, ob Sie die Voraussetzungen für die Aufnahme in die Künstlersozialkasse erfüllen.
Zum Link

 

Wer eine künstlerische oder publizistische Leistung in Anspruch genommen hat, findet hier alle Informationen zur Künstlersozialabgabe, zum Meldeverfahren und eine Übersicht, für welche Leistungen die Künstlersozialabgabe zu zahlen ist.

Ob die Zahlung der Künstlersozialabgabe erfolgt ist, prüft die Deutsche Rentenversicherung. Die Prüfungen bezüglich der Künstlersozialabgabe nehmen derzeit zu, da viele bisher ihrer Meldepflicht nicht nachgekommen sind. Dies liegt oftmals daran, dass das Thema vollkommen ignoriert wird. Wenn Sie beispielsweise von einem selbstständigen Multimedia- oder Grafik-Designer Leistungen für Ihre Homepage, einen Flyer, Ihr Logo oder Ähnliches beziehen, sind Sie in den meisten Fällen zur Abführung der Künstlersozialabgabe verpflichtet.
Zum Link
Um Bußgelder und Nachzahlungen nach einer Rentenversicherungsprüfung zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, Ihrer Meldeverpflichtung nachzukommen.

 



Zur Verbesserung der Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung wurde zum 01.01.2009 für Arbeitgeber bestimmter Branchen die Pflicht zur Abgabe einer Sofortmeldung eingeführt. Das bedeutet, dass Arbeitgeber, die in den unten aufgeführten Branchen tätig sind, für Ihre Arbeitnehmer spätestens bei Aufnahme der Beschäftigung eine Sofortmeldung abgeben müssen.

Zu melden ist der Vorname, der Familienname, die Versicherungsnummer gemäß Sozialversicherungsausweis und der Tag der Beschäftigungsaufnahme. Liegt Ihnen die Versicherungsnummer nicht vor, sind zusätzlich Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort und Geburtsland anzugeben.

Damit die ermittelnden Zollbeamten bei einer Überprüfung in den genannten Branchen die Identität der Arbeitnehmer leichter feststellen können, müssen die Arbeitnehmer ihren Personalausweis, Pass, Passersatz oder Ausweisersatz mitführen.

Die Sofortmeldung ist im DEÜV-Meldeverfahren mit dem Meldegrund „20“ (Sofortmeldung) abzugeben. Sofern Sie keinen Steuerberater haben und Ihre Lohnbuchhaltung selbst machen, haben Sie die Möglichkeit, die Sofortmeldung über die Ausfüllhilfe „SV NET ONLINE“ abzugeben. Diese Ausfüllhilfe kann Tag und Nacht kostenlos genutzt werden.

Die Sofortmeldung wird unmittelbar an die Datenstelle der Rentenversicherung (DSRV) übermittelt. Ein Ersatz der Sofortmeldung durch eine schriftliche Anzeige per Brief, Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. Zum Link Allgemeine Informationen zur Sofortmeldepflicht

 


Die hier aufgeführten Branchen sind zur Abgabe einer Sofortmeldung verpflichtet. Wer genau unter die einzelnen Branchen fällt, finden Sie unter dem Link „Übersicht über sofortmeldepflichtige Branchen“

  1. Baugewerbe
  2. Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
  3. Personenbeförderungsgewerbe
  4. Speditions-, Transport- und damit verbundene Logistikgewerbe
  5. Schaustellergewerbe
  6. Unternehmen der Forstwirtschaft
  7. Gebäudereinigungsgewerbe
  8. Unternehmen, die sich am Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen beteiligen
  9. Fleischwirtschaft

 

 

Mit dem Wegfall der Binnengrenzen der EU zum 1. Januar 1993 entfielen auch die Grenzkontrollen und damit die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer. Zur Sicherung des Steueraufkommens wurde das sogenannte Umsatzsteuer-Kontrollverfahren entwickelt. Es beruht auf einem IT-gestützten Informationsaustausch bestimmter Daten zwischen den Mitgliedstaaten. Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) dient der korrekten Anwendung von umsatzsteuerlichen Regelungen im europäischen Binnenmarkt. Die USt-IdNr. ist eine eigenständige Nummer, die Unternehmerinnen und Unternehmern zusätzlich zur Steuernummer erteilt wird. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vergibt die USt-IdNr. auf Antrag (§ 27a UStG).

Die USt-IdNr. dient der Erhebung der Umsatzsteuer im Rahmen der Abwicklung des innergemeinschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehrs innerhalb der Europäischen Union. Sie wird daher von jedem Unternehmer benötigt, der innerhalb des Gebiets der Europäischen Union am Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten teilnimmt. Eine Lieferung in ein anderes Land der EU ist als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung von der Umsatzsteuer befreit, wenn der Gegenstand der Lieferung in einen anderen Staat der EU gelangt und die Lieferung an einen Unternehmer im umsatzsteuerlichen Sinne für dessen Unternehmen ausgeführt wird. Die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers kann mit Hilfe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer überprüft werden.

Bei Dienstleistungen (Sonstigen Leistungen) für Unternehmer in der Europäischen Union ist es durch die Verwendung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Leistungsempfängers und bei Vorliegen weiterer Voraussetzungen möglich, den Besteuerungsort in denjenigen Mitgliedstaat der Europäischen Union zu verlagern, der die vom Leistungsempfänger verwendete Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ausgegeben hat. Der Leistungsempfänger hat auf dem Weg des sogenannten Reverse-Charge-Verfahrens (in Deutschland: Umkehrung der Steuerschuldnerschaft gemäß § 13b UStG) die Leistung dort zu versteuern.

Auf der Seite des Bundeszentralamtes für Steuern haben  Unternehmerinnen und Unternehmer mit gültiger deutscher USt-IdNr. die Möglichkeit, die Gültigkeit einer ausländischen USt-IdNr. im Bestätigungsverfahren prüfen zu lassen.
Zum Link

weitere Links:
Aufbau der Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.
Fragen & Antworten zur Umsatzsteuer-Identifikations-Nr.

 

 
Wenn Sie einen Mitarbeiter beschäftigen möchten, müssen Sie zuerst eine Betriebs-Nummer bei der Agentur für Arbeit beantragen. Unter der Ihnen zugeteilten Betriebs-Nr. erfolgt sodann die An- und Abmeldung von Mitarbeitern bei der Krankenkasse. Die Beantragung einer Betriebs-Nummer löst keine Kosten aus.
Zum Link

 


Die Berufsgenossenschaften sind ein Teil der deutschen Sozialversicherung. Sie sind Unfallversicherungsträger für Unternehmen und deren Beschäftigte. Aufgabe der Berufsgenossenschaft ist es, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Außerdem unterstützt die Berufsgenossenschaft Unternehmen beim Arbeitsschutz und bietet Schulungen für die Versicherten an. Im Falle eines Arbeits- oder Wegeunfalls oder einer anerkannten Berufskrankheit sind die Beschäftigten eines Unternehmens versichert und haben Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.
Zum Link: Fragen und Antworten zur Unfallversicherung

 


Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin ist verpflichtet, sich innerhalb von einer Woche nach Eröffnung des Betriebes bei der Berufsgenossenschaft anzumelden.
Zum Link: Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft anmelden

 


Grenzgängerregelungen sind in den Doppelbesteuerungsabkommen mit Frankreich, Österreich und der Schweiz enthalten.

So genannte Grenzgänger sind Arbeitnehmer, die regelmäßig zwischen ihrem Wohnort in einem Vertragsstaat und dem Arbeitsort im anderen Vertragsstaat hin und zurück pendeln.

Das Besteuerungsrecht für diese Grenzgänger steht nach den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) dem Wohnsitzstaat zu.

Dieses Besteuerungsrecht des Wohnsitzstaates entfällt jedoch bei einer berufsbedingten Nichtrückkehr an den Wohnsitz an mehr als 45 Tagen (DBA-Frankreich und DBA-Österreich) bzw. an mehr als 60 Tagen (DBA-Schweiz). Das Besteuerungsrecht für die Lohneinkünfte steht dann dem Tätigkeitsstaat zu.

Nach den Doppelbesteuerungsabkommen steht das Besteuerungsrecht für Grenzgänger dem Wohnsitzstaat zu. Voraussetzung hierfür ist grundsätzlich, dass die Tätigkeit innerhalb einer bestimmten Grenzzone ausgeübt wird. Die Grenzzone beträgt für:
  • Frankreich = 20 km bzw. 30 km
  • Österreich = 30 km
  • Schweiz= keine Kilometergrenze
Die entsprechenden Doppelbesteuerungsabkommen finden Sie hier: Zum Link
Weitere Info´s zu grenzüberschreitend leben und arbeiten finden Sie hier: Zum Link

 


Hier können Sie kostenlos und ohne Registrierung nach Veröffentlichungen, Bekanntmachungen und rechtlich relevanten Unternehmensnachrichten suchen.
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Auf dem gemeinsamen Registerportal der Länder finden Sie die Handels-, Genossenschafts- und Partnerschaftsregister sowie zum Teil die Vereinsregister aller Bundesländer und darüber hinaus die Registerbekanntmachungen (Veröffentlichungen).
Zum Link