Andreas Weinreich

Steuerberater und Rechtsanwalt

Fachanwalt für Steuerrecht

Testamentsvollstrecker

Landwirtschaftliche Buchstelle

Gottlieb-Daimler-Straße 5, 88696 Owingen

Tel.: 07551/ 834 84-10

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Erb- & Schenkungsrecht, Übertragungen zu Lebzeiten

Denken Sie jetzt an später

Es kommt der Tag, an dem sollte sich jeder, der etwas zu vererben hat, wirklich jeder, konkret mit seiner Nachlassgestaltung auseinandersetzen. Wird der Nachlass in geistiger Frische geregelt, so lassen sich leicht familiärer Streit, die Entstehung einer so nicht gewollten Erbengemeinschaft und auch überflüssige Erbschaftsteuerzahlungen verhindern.

Wer kennt nicht aus der eigenen Erfahrung einen Erb- oder Schenkungsfall, der aus dem Ruder gelaufen ist?

Sei es, dass die Übergeber aus ihrem eigenen Haus vertrieben werden, dass erhebliche Steuerzahlungen entstanden sind, die Familie nach dem Erbfall völlig zerstritten ist, weil sich jeder ungerecht behandelt fühlt oder sich eine Erbengemeinschaft jahrelang blockiert, bis sie zwangsweise im Rahmen einer freiwilligen Zwangsversteigerung aufgelöst wird.

Das alles wollten die Erblasser/Schenker/Übergeber sicher nicht!
Mit einer rechtzeitigen vorausschauenden Nachlassplanung stellen Sie sicher, dass sich das alte Sprichwort, „Habt Ihr ein gutes familiäres Verhältnis oder habt Ihr schon geerbt?“, als nicht richtig erweist.

Die Erbfolge ist die klassische Variante, das Vermögen zu übertragen und findet naturgemäß erst nach dem Tod des jeweiligen Eigentümers statt. Ob die gesetzliche Erbfolge Anwendung findet oder im Rahmen eines Testaments eine gewillkürte Erbfolge definiert wird, hängt ausschließlich vom Erblasser ab, denn dieser kann zu Lebzeiten vorsorgen und ein Testament errichten.

Zudem besteht die Möglichkeit, das Vermögen zu Lebzeiten zu übertragen, sodass die Vermögensnachfolge nicht erst durch die Erbfolge geklärt wird.

Im Zuge einer Vermögensübertragung zu Lebzeiten werden einzelne Vermögenswerte vom Eigentümer selbst auf eine andere Person übertragen, wodurch sich selbstverständlich die Eigentumsverhältnisse verändern. Bei der Schenkung handelt es sich um eine derartige lebzeitige Vermögensübertragung, im Rahmen derer der Schenker dem Beschenkten bestimmte Vermögenswerte unentgeltlich überlässt.

Der wesentliche Vorteil einer lebzeitigen Vermögensübertragung besteht darin, dass der Übergeber diese begleiten kann und auf diese Art und Weise auch dazu in der Lage ist, seinen Wünschen Ausdruck zu verleihen. Im Zuge einer Erbschaft ist dies schließlich nicht mehr der Fall. Durch eine Schenkung kann der Schenker also noch eine gewisse Kontrolle ausüben und zudem das Vermögen zu Lebzeiten übertragen. Dies hat den Vorteil, dass er genau weiß, was mit seinem Vermögen geschieht, und nicht hoffen muss, dass sein letzter Wille nach seinem Tod auch tatsächlich in die Tat umgesetzt wird.

Daher berate ich Sie vorab ausführlich über die Rechtsfolgen, unterstütze Sie bei der Errichtung eines Testaments, eines Erbvertrages, eines Schenkungsvertrages und biete Ihnen aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Testamentsvollstrecker auch die Möglichkeit an, Ihren letzten Willen und Ihre Anweisungen konsequent, schnell und sicher umzusetzen.

Dabei spielen meistens folgende Überlegungen eine zentrale Rolle:

  • Verhinderung von Erbengemeinschaften, denn allzu oft bewahrheitet sich, dass im Wort Erbengemeinschaft auch das Wort „GEMEIN“ steckt,
  • Optimierung der Belastung mit Erbschaftsteuer, denn Sie sollen den Fiskus enterben, nicht Ihre Erben,
  • Sicherstellung und Durchsetzung der Anordnungen und Wünsche des Verstorbenen, ohne dass dabei zwischen den Bedachten Konflikte entstehen oder diese sich nicht an die testamentarischen Regeln halten.

Auch alle anderen Fragen rund um Erbe, Erbrecht, Pflichtteil, Erbschaft, Enterbung, Testament, Erbvertrag, Vermächtnis, Erbenhaftung, Erbschaftsteuer, Kosten in Erbsachen, Erbauseinandersetzung, Stiftungen auf den Todesfall, vorweggenommene Erbfolge etc. werde ich Ihnen beantworten.

Video zum Vortrag zum Thema:

„Wenn der Chef ausfällt…Die Absicherung des Betriebs oder von der Stellvertretung zum Unternehmertestament“ für den Gewerbeverein Owingen.

Für all diejenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen, einzelne Punkte nochmals hören möchten oder die, die nicht teilnehmen konnten, haben wir in zwei Teilen den Vortrag nochmals in gekürzter Form zusammengestellt.

Teil 2: „Vorsorge für den Todesfall“ sowie „Regeln für das Unternehmertestament“.