Andreas Weinreich

Steuerberater und Rechtsanwalt

Fachanwalt für Steuerrecht

Testamentsvollstrecker

Landwirtschaftliche Buchstelle

Gottlieb-Daimler-Straße 5, 88696 Owingen

Tel.: 07551/ 834 84-10

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Nie zu früh, aber oft schon zu spät

Mit der Vorsorgevollmacht können Sie eine Vertrauensperson bestimmen und regeln, was diese im Fall der eigenen Entscheidungs- oder Handlungsunfähigkeit tun darf.

Eine Vorsorgevollmacht gibt einer Vertrauensperson die Möglichkeit, stellvertretend für den Vollmachtgeber zu entscheiden und zu handeln. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf die Wahrnehmung bestimmter einzelner oder aber auch aller Angelegenheiten beziehen.

Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, wird das Betreuungsgericht einen Amtsbetreuer einsetzen, auf dessen Auswahl der Betroffene keinerlei Einfluss nehmen kann. Es kann also passieren, dass jemand zum Betreuer bestellt wird, der zum Betroffenen und seinem sozialen Umfeld keinerlei persönlichen Bezug hat.

Mit der Patientenverfügung bestimmen Sie, wann, unter welchen Bedingungen und in welcher Art und Weise Sie eine medizinische Untersuchung, Behandlung oder lebensverlängernde Maßnahmen wünschen, für den Fall, dass Sie Ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären können. Sie kann auch die Frage der Organspende behandeln. Der Arzt, das Behandlungsteam, Ihr Bevollmächtigter und auch Ihr Betreuer ist an Ihren Behandlungswunsch, den Sie in der Patientenverfügung bestimmt haben, gebunden.

Video zum Vortrag zum Thema:

„Wenn der Chef ausfällt…Die Absicherung des Betriebs oder von der Stellvertretung zum Unternehmertestament“ für den Gewerbeverein Owingen.

Für all diejenigen, die sich mit dem Thema beschäftigen, einzelne Punkte nochmals hören möchten oder die, die nicht teilnehmen konnten, haben wir in zwei Teilen den Vortrag nochmals in gekürzter Form zusammengestellt.

Teil 1: „Vorsorge zu Lebzeiten“